"Mear ehrand das Olt"

 
 

Unsere Geschichte...

Alpe Rossstelle mit Wanna
Die Alpe Rossstelle mit Wanna und Ulfern ist eine Privatalpe und hat eine Alpfläche von 165 ha. Unsere Alpe hat eine Eigen-Jagd (Gams, Hirsche, Steinböcke, Murmeltiere, Steinadler, Auerhahn, Schneehühner, uvm.) und sömmert im Sommer eine Mutter-Kuh Haltung mit ca. 60 Stk Vieh.

Die Großalpenbereiche Kanis mit abgeteilter Rossstelle wurde im Jahre 1252 durch eine fromme Schenkung von Hugo v. Montfort an das Kloster Mehrerau zugeeignet. Somit begann hier eine klösterlich gelenkte Siedlungstätigkeit rund um die Kanisfluh. Kurz vor 1498 trennte sich von Kanis der Alpteil Wildgunten - und von letzterem in einer Alpteilung von 1590 entstanden die Altalpe Rossstelle und die Neualpe Wildgunten. Dann teilte sich 1631 von der Rossstelle der Alpteil Ulfern ab. Die Alpe Ulfern wiederum erwarb mein Großvater Edwin um 1960 von Anton Hänsler (dazumal Bürgermeister von Mellau). Die Rossstelle kaufte 1809 von Wildgunten den Weideteil Wanna.

Um einigermaßen die bergigen Geländeteile wirtschaftlicher zu nutzen, zogen schon unsere Vorfahren mit ihren Nutztieren jahreszeitlich der gebotenen Grünland-Vegetation hinterher. Daraus folgert ein eigenartiges Wanderschema, das einem Nomadismus nahe kommt. Das reichliche Futteraufkommen auf den Alpen erlaubt sommersüber für die Heimbetriebe eine Schonung der Heugewinnungs- und Weideflächen im Tal. Für etwa 14 Wochen entfallen in den Heimbetrieben bei Abwesenheit der Kühe das Melken und die Viehbetreuung. Weiters ergeben sich während der Alpungszeit für die Nutztiere bessere Futteraufnahmen, eine Mehrung von Gesundheit, Gewichtszunahme, Widerstandsfähigkeit, Wohlbefinden, Kälberbringung und auch fettreicherer Milchleistung. Das sind Garanten für die Produktion eines gehaltvollen, biologisch hochwertigen Bergkäses. Auch im geschichtlichen Werden von Einst bis zum Heute, hat sich ein großer Wandel vollzogen. Dabei sind Erfolge, Niedergänge und Rückschläge eng miteinander verbunden.

Ein Rückschlag war 1954, als Anfang Jänner diese Alphütte abgebrannt ist. Sie wurde dann 1956 auf den alten Grundmauern, vor Ort, wieder neu errichtet. Damals wurden auf der Rossstelle Holzfuhrwerke verrichtet. Mein Vater Elmar sowie mein Großvater Edwin mussten dieses Geschehen vor Ort mitansehen. Mit 2 Jahren Bauzeit wurde die Hütte bis 1956  wieder neu errichtet.

Die Alpe Rossstelle ist eine Alpe, auf der praktisch über das ganze Jahr hinweg rege Betriebsamkeit herrscht. Vom Frühjahr bis Herbst finden sich hier Wanderer und Touristen ein, mit denen im Sommer die Kühe ihre Weideflächen teilen müssen – im Winter ist hier Schigebiet. Dort, wo das damalige Alpgebäude stand, kann der Gast heute im Bergrestaurant Simma gemütlich Einkehr halten und einen wunderschönen Ausblick in die Bergwelt und weit hinaus in das Tal genießen.

Quelle: z'Alp: Die Alpen im Bregenzerwald, Benvenuti

Neubau Bergrestaurant Simma 2012...

2005 übernahm ich gemeinsam mit meiner Frau Elisabeth von meinen Eltern Elmar und Maria Simma den Betrieb, der seit 1982 als Bergrestaurant geführt wurde.

2012 realisierten wir den Neubau des Restaurants im größten Skigebiet vom Bregenzerwald: Mellau-Damüls. Von Ende Juli bis kurz vor Weihnachten 2012 schafften wir in Rekordzeit dieses Bedienungs-Bergrestaurant zu errichten. Das bestehende alte Haus wurde abgetragen und durch ein neues Gebäude ersetzt. Verantwortlich für die Planung sowie für den Bau war Leopold Kaufmann und als Generalunternehmen die Firma Berchtold Wilfried aus Bezau/Bregenzerwald:

Rundum mit Panoramablick, mit Dreifachverglasung, modernster Kücheneinrichtung, Induktiontechnologie und Holzkonstuktionsbauweise wie es sie nur in Vorarlberg gibt.

Unser Restaurant bietet einen herrlichen Ausblick mit einem Panorama bis weit über die Grenzen nach Deutschland.

Das warme Wasser sowie die Fußbodenheizung werden von einer Luft-Wärmepumpe erzeugt. Wir arbeiten mit neuester Schankanlage und moderner Kühltechnik. Der ganze Gastraum ist barrierefrei und wir stellen ein Behinderten-WC sowie einen Wickelraum für unsere Kleinsten zur Verfügung.

Das Bergrestaurant Simma ist mit 120 Sitzplätzen ausgestättet. Dazu kommt eine große Sonnenterrasse mit atemberaubendem Blick auf die Bergwelt.